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Wenn Nichtschwimmer auf K(r)aulquappen treffen

41. Wasserball-Gerümpelturnier der Wasserfreunde Gemmingen vom 31. August bis 4. September

Gerümpelturniere gibt es viele. Gerümpelturniere im Wasser sind schon deutlich seltener. Und wenn dabei sechs Mannschaften fünf Abende lang um Tore, Punkte und die begehrte Wasserball-Krone kämpfen, dann kann eigentlich nur von einem die Rede sein: Das 41. Wasserball-Gerümpelturnier der Wasserfreunde Gemmingen steht vor der Tür. Seit 1984 gehört das Turnier zum festen Bestandteil des Gemminger Freibadsommers. Die Mischung ist dabei seit jeher einzigartig: Ein bisschen sportlicher Ehrgeiz, eine ordentliche Portion Spaß und Mannschaftsnamen, bei denen man sich schon vor dem ersten Anpfiff fragt, ob die Teams eigentlich wissen, worauf sie sich eingelassen haben. Schließlich gilt beim Wasserball- Gerümpelturnier traditionell: Dabei sein ist alles, gewinnen wäre allerdings auch ganz schön.

Auch in diesem Jahr gehen sechs Mannschaften ins Rennen. Und schon die Namen versprechen einiges: Die Nichtschwimmer, Jäger der roten Laterne, Peters Cheesie Girls, Handballbomer, Bärfekt und K(r)aulquappen. Ob sich hinter diesen Namen ausgefeilte Wasserball-Taktik verbirgt oder eher die Hoffnung, möglichst lange über Wasser zu bleiben, wird sich spätestens beim ersten Pfiff zeigen.

Los geht es am Montag, 31. August, um 19 Uhr. Zum Auftakt bekommen es die Nichtschwimmer mit den Jägern der roten Laterne zu tun. Um 19.30 Uhr treffen Peters Cheesie Girls auf die Handballbomer, ehe um 20 Uhr die Nichtschwimmer gegen Bärfekt erneut ins Becken müssen. Und am Freitag wird es ernst: Um 21.30 Uhr ist die Siegerehrung vorgesehen vom sechsten bis zum ersten Platz.

Was das Gemminger Turnier so besonders macht, ist die Mischung aus sportlichem Wettkampf und ungezwungener Atmosphäre. Seit der ersten Auflage haben die Wasserfreunde immer wieder bewiesen, dass Wasserball auch ohne olympische Medaillen und Bundesligaverträge jede Menge Spannung bieten kann. Die Mannschaften sind dabei traditionell bunt gemischt. Nichtaktive Wasserballer, Sportler aus anderen Disziplinen und echte Hobbyspieler wagen sich gemeinsam ins Becken. Dass man dabei gelegentlich feststellt, dass ein Ball im Wasser schwerer zu kontrollieren ist als an Land, gehört zum Charme des Turniers. Und spätestens wenn der erste Spieler nach einem beherzten Zweikampf auftaucht, kurz nach Luft schnappt und anschließend so tut, als sei alles genau nach Plan gelaufen, weiß man wieder, warum dieses Turnier seinen festen Platz im Gemminger Veranstaltungskalender hat. Für die Zuschauer bietet das Gerümpelturnier beste Unterhaltung. Der Eintritt ist frei, und wer die Spiele live am Beckenrand verfolgt, bekommt nicht nur spannende Wasserballbegegnungen geboten, sondern darf sich auch auf die ganz besondere Atmosphäre im Gemminger Freibad freuen.