Daniel Haag

Zum ersten Punktspiel der neuen Wasserballsaison in der Verbandsliga Spiel mussten die Wasserfreunde Gemmingen zum Vorjahresmeister Polizeisportverein Stuttgart II reisen. Spielertrainer Daniel Haag war trotz der Niederlage mit dem Endergebnis von 15:12 für die Gastgeber zufrieden: „Wir hatten nur drei Auswechselspieler und konnten dem letztjährigen Meister doch einigermaßen Paroli bieten.“ Schließlich verloren die WfG-ler in der letztes Saison gegen den PSV noch deutlich mit 11:20. Und die Vorzeichen sahen auch dieses Jahr nicht besonders gut aus: berufsbedingt oder wegen Krankheit fehlten die drei Stammspieler Ralf Bär, Patrick Naumann und Nils Bär, so dass man nur mit drei Auswechselspielern im Schul- und Vereinsbad antreten konnte. Im ersten Spielviertel gingen die Gemminger zunächst durch Patrick Mach in Führung. Allerdings gelangen den Gastgebern drei Treffer in Folge, so dass diese zur ersten Viertelpause mit 3:1 führten. Im zweiten Spielabschnitt erzielte die Heimmannschaft fünf Tore. Die Wasserfreunde waren durch Karsten Schreyer, Sven Waldmann und Patrick Mach nur dreimal erfolgreich und lagen zur Halbzeit schon deutlich mit 4:8 zurück. Im dritten Durchgang legte der Polizeisportverein das 9:4 vor. Lucca Kölmel verkürzt durch einen sicher verwandelten Fünfmeter-Strafwurf auf 5:9. Nils Feidengruber konnte nochmals für die WfG einnetzen. Doch in der Folge setzten sich die Gastgeber vorentscheidend vor dem Schlussabschnitt auf 14:6 ab. Spielertrainer Daniel Haag befürchtete nun ein Debakel und forderte in der Pausenansprache eine konzentriertere Abwehrarbeit und ein schnelleres Umschalten nach vorne. Tatsächlich stabilisierte sich dann im letzten Spielviertel die Abwehr und Stefan Quast im Tor vereitelte durch einige tolle Paraden sichere Torchancen. Schließlich gewannen die Gemminger den Schlussdurchgang durch Tore von Center Nils Feidengruber, Sven Waldmann, Patrick Mach und Daniel Haag überraschend mit 6:1. Mit einer besseren Chancenauswertung, vor allem bei Überzahlspielen, wäre eventuell sogar ein Remis möglich gewesen. Spielertrainer Haag bilanzierte: „Wir haben Moral bewiesen, uns im letzten Abschnitt nochmals herangekämpft und gezeigt, dass wir konditionell mithalten konnten. Das lässt uns optimistisch zu den kommenden Spielen fahren.“ Das nächste Spiel bestreiten die Wasserfreunde am 20. November beim MTV Stuttgart. Für die Wasserfreunde spielten: Stefan Quast (im Tor), Sven Waldmann (3 Tore), Karsten Schreyer (1), Nils Feidengruber (3), Ulrich Schelle, Daniel Haag (1), Stephan Kölmel, Patrick Mach (3), Lucca Kölmel (1), Jonas Ebert.