Gemmingen weiht Imre Gutyan Freibad ein Ein Leben für den Wasserballsport Am Samstag, 13. Juni wurde das für 2,5 Millionen Euro sanierte Gemminger Freibad offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben. Auch einen Namen hat die Einrichtung erhalten – sie heißt jetzt Imre Gutyan Freibad. Denn seine Verdienste, sein Werdegang und sein persönliches Lebenswerk sind auf engste Weise mit dem Freibad Gemmingen verknüpft. Sichtlich gerührt bedankte sich Imre Gutyan für die ihm zuteil gewordene Ehre. „Das ist eine Riesenüberraschung für mich. Ich hatte eine Riesenzeit in Gemmingen. Diese Ehrung überrascht mich“, erklärte Imre Gutyan. Und er kam nicht mit leeren Händen. Gutyan brachte den Wasserfreunden für ihr neues Domizil im Schwimmbad ein T-Shirt mit, das von der ungarischen Wasserballnationalmannschaft unterschrieben worden ist. Schwimmmeister Jürgen Krczal und sein Kollege Patrick Mach hängten das neue Namensschild gleich nach der offiziellen Eröffnung an seinen Platz im neu gestalteten Eingangsbereich auf. Foto von rechts nach links: Gemmingens Bürgermeister Timo Wolf, Schwimmmeister Patrick Mach, Gerold Heuser, Vorsitzender der Wasserfreunde Gemmingen, Imre Gutyan, Gerd Bestenlehner, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Gemmingen, Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und Schwimmmeister Jürgen Krczal im Imre-Gutyan-Bad. Beruflich und in der Freizeit war das Nass sein Element. Der sehr beliebte ehemalige Schwimmmeister im Gemminger Freibad, Imre Gutyan, stellte über Jahrzehnte einen Großteil seiner Freizeit für den Wasserballsport zur Verfügung. Wenn es in Gemmingen um das Freibad oder um Wasserball ging, konnte jahrelang nur ein Mann damit in Verbindung gebracht werden: Imre Gutyan. Der gebürtige Ungar war in seinem Heimatland ein prominenter Sportler. Kurz vor den Olympischen Winterspielen in Innsbruck 1964 setzte er sich von der ungarischen Biathlon-Mannschaft in den Westen ab. Seit 1970 war er in Schwaigern als Bademeister tätig. Mit dem Bau des Freibades wurde er 1976 von der Nachbargemeinde Gemmingen verpflichtet. 1977 war er maßgeblich an der Gründung der Wasserfreunde Gemmingen beteiligt, die er auch 25 Jahre als erster Vorsitzender leitete. Durch sein unermüdliches Engagement verschaffte er der Randsportart „Wasserball“ im Unterland einen hohen Stellenwert und konnte mit den Männer-, Frauen- und Jugend-Mannschaften der Wasserfreunde Gemmingen schon beachtliche Erfolge verzeichnen. Ebenfalls 1977 gründete Imre Gutyan die DLRG-Ortsgruppe Gemmingen, der er ab 1989 vorstand. Neben seiner Arbeit als Schwimmmeister im Freibad, der Vereinsarbeit und dem Wasserballspiel begann der Jubilar 1972 eine äußerst erfolgreiche Karriere als Wasserball-  Schiedsrichter. Schnell wurde er in der Verbands- und Oberliga eingesetzt, 1985 als SSV- und 1990 sogar zum DSV-Schiedsrichter berufen. Letztere Tätigkeit musste er altersbedingt 1998 beenden. Dies bedeutete für Imre Gutyan aber noch lange nicht den Rückzug. Ganz im Gegenteil. Gutyan kümmerte sich als Jugendsachbearbeiter des württembergischen Schwimmverbandes bis 2002 um den Nachwuchs. Gleichzeitig fungierte er als DSV-Beobachter. Im Jahr darauf übernahm er das Amt des Schiedsrichterobmanns beim Schwimmverband Württemberg. Leider machte die Gesundheit ihm immer mehr einen Strich durch die Rechnung. Trotz mehrerer Operationen war seine heimtückische Krankheit, eine Muskellähmung, nicht aufzuhalten. Nach einem wahren Behandlungsmarathon stand leider fest, dass sich der Gesundheitszustand nicht wieder verbessern wird. Da sowohl Auto- als auch Zugfahrten immer mehr zur Belastung wurden, blieb ihm nur eine Konsequenz: der Rückzug. Diesen vollzog Imre Gutyan schrittweise. Zuerst bei den Wasserfreunden, dann bei der DLRG- Ortsgruppe. Zuletzt legte er seine Ämter beim SVW und DSV nieder. Auch wenn er nur noch im Rollstuhl unterwegs sein kann und immer auf Hilfe angewesen ist - Imre Gutyan ist immer ein gern gesehener Freund, Helfer, Ratgeber, Gast, Ehrenpräsident, Regelerklärer und und und...    
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Ehrenvorsitzender der Wasserfreunde Gemmingen war dem Wassersport in vielfältiger Weise  verbunden Der Badisch e und der Württembergische Schwimmverband, vor allem aber die Wasserfreunde  Gemmingen und die DLRG - Ortsgruppe Gemmingen sind tief erschüttert über die traurige Nachricht  vom Tod von Sportfreund Imre Gutyan, der am 17. Dezember im Alter von 72 Jahren versta rb.  "Kaum einer hat sich so für den Wassersport und seine Belange eingesetzt, wie er. Das Ehrenamt  und der Sport waren für ihn eine Herzensangelegenheit", würdigte Gerold Heuser von den  Wasserballern das Wirken des langjährigen Weggefährten. "Mit Imre Guty an verlieren wir viel zu  früh einen herzensguten Menschen, unseren allseits geschätzten Freund und Sportkameraden,  aktiven Sportler und Offiziellen, mit dem uns unzählige schöne Erinnerungen verbinden.", schließt  sich Gerd Bestenlehner für die Rettungsschw immer an. Seine Verdienste, sein Werdegang und sein  persönliches Lebenswerk sind auf engste Weise mit dem Freibad Gemmingen verknüpft, das seit  13. Juni seinen Namen trägt: Imre Gutyan Freibad. Mehr als vier Jahrzehnte engagierte sich Imre Gutyan für den W assersport in der Region. 1977 war  der Verstorbene maßgeblich an der Gründung der Wasserfreunde Gemmingen beteiligt, die er auch  25 Jahre als erster Vorsitzender leitete. Im gleichen Jahr gründete er die DLRG Ortsgruppe  Gemmingen, der er ab 1989 vorstand.  Neben seiner Arbeit als Schwimmmeister im Freibad, der  Vereinsarbeit und dem Wasserballspiel begann er 1972 eine äußerst erfolgreiche Karriere als  Wasserball - Schiedsrichter. Schnell wurde er in der Verbands - und Oberliga eingesetzt, 1985 als  SSV - und 1990  sogar zum DSV - Schiedsrichter berufen. Letztere Tätigkeit musste er altersbedingt  1998 beenden. Dies bedeutete für Imre Gutyan aber noch lange nicht den Rückzug. Ganz im  Gegenteil. Der gebürtige Ungar kümmerte sich als Jugendsachbearbeiter des württembergis chen  Schwimmverbandes bis 2002 um den Nachwuchs. Gleichzeitig fungierte er als DSV - Beobachter. Im  Jahr darauf übernahm er das Amt des Schiedsrichterobmanns beim Schwimmverband  Württemberg. Leider machte die Gesundheit ihm immer mehr einen Strich durch die  Rechnung.  Trotz mehrerer Operationen war seine heimtückische Krankheit, eine Muskellähmung, nicht  aufzuhalten. Dennoch blieb Imre Gutyan bis zuletzt nicht nur bei den Heimspielen der  Wasserfreunde ein treuer Tribünengast. Sein Wirken für unseren gemeinsame n Sport werden wir  stets in Ehren halten. Wir werden Dich in unserer Mitte sehr vermissen! Unser tiefstes Mitgefühl gilt  in dieser schweren Zeit seiner Familie und seinen Freunden. Aktuell